Unter Rohrnetzrehabilitation bzw. -sanierung versteht man die Maßnahmen zur Erhaltung oder Verbesserung der Funktionsfähigkeit bestehender Gas- und Wasserverteilungsanlagen.
Hierzu zählen:
Um Planungs- und Kostensicherheit zu erhalten, werden von den Energieversorgungsunternehmen (EVU´s) Daten zum aktuellen Netzzustand erhoben.
Dabei spielen Alter, Material, Schadensanfälligkeit und Dimension der Rohrleitungen eine entscheidende Rolle. Im folgenden wird mit Hilfe eines Prioritäten- und Kriterienkataloges festgelegt, welche Rohrnetzteile zur Reinigung, Sanierung bzw. Erneuerung anstehen. Die finanziellen Möglichkeiten und die technischen Notwendigkeiten bilden die Grundlage für eine entsprechende Rehabilitationsplanung.
Zu den wichtigsten Sanierungsmethoden zählen:
Die Firma RTS setzt die unterschiedlichen Sanierungsverfahren zusammen mit erfahrenen Partnerfirmen ein und verfügt in diesem Bereich über kompetente Arbeitsteams.
Das Berstlining-Verfahren wird aufgrund seiner Wirtschaftlichkeit im Sanierungsbereich häufig im innerstädtischen Bereich eingesetzt, um wertvolle Oberflächen zu schonen. Mit Hilfe einer hydraulisch gesteuerten Lafette wird über einen Schlitten ein Berstgestänge mit kraftschlüssiger Verbindung in das Altrohr eingezogen. In der Zielgrube erfolgt die Anbindung eines Schneidmessers mit entsprechender Aufweitung und integriertem Neurohr. Der Aufweitungskörper sorgt beim statischen Einzug für ein weiteres Aufbersten der Altleitung und die Verdrängung der Altrohr-Bruchstücke in das umgebende Erdreich.